Girls-Day 2009
Mädchen in Männerberufen
Girls-Day in der Schlosserei Landsberg
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Eileen Siebert (15) und Ingrid Köder (14) tauschten für einen Tag die Schulbank mit der Werkbank. Am Girls-Day verbrachten die beiden Schülerinnen einen spannenden Arbeitstag in der Schlosserei Landsberg.
Der Girls-Day – eine bundesweite Aktion – ermöglicht es jungen Frauen, in typische Männerberufe „reinzuschnuppern“. Ziel des Girls-Day ist es, Kontakte herzustellen, die für die berufliche Zukunft der Mädchen von Wichtigkeit sein können. Eileen und Ingrid nutzten diese Chance. Unter kundiger Anleitung von Firmenchef Rüdiger Landsberg und Meister Olaf Weris lernten sie den facettenreichen Beruf des Metallbauers kennen. Eigentlich eine Männerdomäne, Frauen sind in diesem Beruf eher selten anzutreffen. „Das muss nicht zwangsläufig so sein“, meint Firmenchef Rüdiger Landsberg. „Der Beruf ist interessant und spannend auch für junge Frauen. Zudem brauchen wir im Zuge des fortschreitenden Facharbeitermangels gut ausgebildete Mitarbeiter. Und da gehören Mädchen einfach dazu“, ist der versierte Metallbauer überzeugt.
Deshalb hat er seinen Betrieb erstmals für den Girls-Day geöffnet. Eileen und Ingrid sind mit Feuereifer dabei. Und es gibt viel zu tun. Rüdiger Landsberg und sein Team haben für sie ein volles Programm organisiert. Neben einer allgemeinen Einführung in Berufsbild und Werkstoffkunde stehen praktische Übungen im Vordergrund. Eileen und Ingrid lernen, wie man schweißt und stanzt. Die Männer der Fa. Landsberg staunen nicht schlecht, mit welchem handwerklichen Geschick die jungen Frauen an die unterschiedlichen Aufgaben herangehen. Am Ende eines langen Arbeitstages können sie stolz sehenswerte Ergebnisse präsentiere, kleine Elefanten und eine kunstvoll geschmiedete Rose aus Stahl.
„Ganz schön anstrengend“, stellt Ingrid fest, „macht aber richtig Spaß. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass man hier so tolle Sachen machen kann.“ Und auch Eileen ist begeistert: “Das ist eine kreative Sache, sehr vielseitig. Und die Sachen, die hier hergestellt werden, sind richtig brauchbar.“ Sie kann sich sogar vorstelle, später in diesem Beruf zu arbeiten. Vielleicht sogar bei der Fa. Landsberg. Denn beide Mädchen sind sich einig: „Total netter Chef hier. Und super freundliche Mitarbeiter.“
CSH
Wir Bornheimer, Nr.9, 08. Mai 2009
Wir Hardtberger, Nr. 9, 08. Mai 2009








